Station 1: Lutherbaum-Denkmal Der Lutherbaum, Wahrzeichen Pfiffligheims,
war bis 1870 Europas größte Ulme (Höhe über 30
m, Breite 12 m). Wohl im 16. Jahrhundert gepflanzt, grünte sie
noch 1948. Der erhaltene Baumstumpf, mit einer Steinbank umgeben,
erinnert mit einem vom Wormser Bildhauer Gustav Nonnenmacher geschaffenen
Holzrelief an Geschichte und Sage des Baumes.
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Station 2: Junge Lutherulme Junge Luther-Ulme. Im Mai des Lutherjahres
1996 vom Heimatverein Worms-Pfiffligheim gepflanzt
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Station 3: Neuer Friedhof Neuer Pfiffligheimer Friedhof - 1863 angelegt
- mit Gedenkstein für die Kriegstoten der beiden Weltkriege 1914/18
und 1939/45 sowie klassizistischer Gedenkstein (Mitte 19. Jhdt.) für
die Teilnehmer der napoleonischen Feldzüge. 1959 Teilschließung.
Auf Initiative Pfiffligheimer Bürger 1986 Wiedereröffnung,
1989/90 Aussegnungshalle und Glockenturm.
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Station 4: Bronzezeitliche, keltische und frühgermanische SiedlungAuf diesem Gelände siedelten - höher
gelegen und im Norden geschützt durch die damals sehr breite
Pfrimm - verschiedene Kulturen und nach 500 v.Chr. keltische Bauern.
Es wurden Keramikscherben gefunden und Pfostenlöcher von 50 Häusern
entdeckt. Die Siedlung bestand über sieben Jahrhunderte bis in
die frühgermanische Vangionenzeit
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Station 5: BittelsteinKarl Bittel (1841-1911) schuf von 1896 -
1898 nach den Plänen von Karl Völzing durch den Gärtner
Ignatz Racing den Pfrimmpark mit üppigem Baumbestand und zwei
Brücken. In Erinnerung daran errichtete die Stadt Worms 1911
diesen Gedenkstein und benannte 1932 den Park nach seinem Erbauer:
Karl-Bittel-Park
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Station 6: BurgturmZu einem im Englischen Garten-Stil angelegten
Park gehört Architektur. Deshalb erbaute Karl Bittel 1900 den
Burgturm mit gotischer Spitzbogentür und Zinnenkranz sowie sein
zweigeschossiges Wohnhaus ("Kanzeleck"), ein Putzbau mit
Sandsteingliederung und Schmuckfachwerkelementen.
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Station 7: MausoleumDas als Rundtempel gestaltete Mausoleum wurde
von Karl Bittel für sich und seine Familie als Urnengrabstätte
bestimmt.
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Station 9: PfrimmdammDer Leiselheimer Damm, der die Pfiffligheimer
Gemarkung von der Hochheimer trennt, wurde wegen des ständigen
Hochwassers der Pfrimm bereits im Mittelalter errichtet und 1841 bei
der Pfrimmregulierung erhöht. Der Fußweg auf dem Damm ist
erst um 1890 angelegt worden.
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Station 10: Einstiges WehrMündung des von Pfeddersheim-Leiselheim
kommenden Mühlbachs und gleichzeitig nach Süden Abzweigung
des Wassers für die Pfiffligheimer Mehlmühle. Der F 1 -
Förderlehr--gang des DRK-Berufsbildungswerkes in Worms restaurierte
1997 das alte Wehr und befestigte das Ufer
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Station 11: Ehemalige MühleEhemalige Mühle, 16./frühes 17.Jh.,
1747 umgebaut und erneuert, war bis 1869 in Betrieb. Nach 1871 entwickelte
und produzierte hier die chemische Fabrik Wagner & Schöneck
das erste künstliche Indigo-Blau. Seit 1895 Firma Polster/Gatzen,
älteste Zeitungshalterfabrik Deutschlands
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Station 12: ErenburgVon Pfrimm und Mühlgraben umflossen,
erbaute an dieser Stelle das adelige Rittergeschlecht der Erenberger
im 13. Jh. die Erenburg. Sie wurde um 1400 zerstört.
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Station 13: MühlbachHier floß bis 1976 der Mühlbach,
der einst die Pfiffligheimer Mehlmühle antrieb. Er begrenzte
die - in Worms und Umgebung noch einzig erhaltene - Streuobstwiese
und führte nach Osten zum Pfiffligheimer Wehr.
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Station 14: FreiheitslindeDie Freiheitslinde wurde während der
Besatz- ungszeit auf französischen Befehl durch Jakobiner am
23.1.1798 gepflanzt.Diese über 200 jährige Linde ist heute
ein Naturdenkmal.
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Station 15: RathausAltes Rathaus (früher mit Dachreiter,
Gemeindeglocke und Turmuhr), erstellt um 1700, umgebaut 1764. Unter
der schlichten Außen- treppe befand sich das "Betzenkämmerchen"
- Arrestzelle -, im Erdgeschoß die katholische St.Josephs-Kapelle
(ab 1850 in ein Spritzenhaus umgewandelt) sowie die jüdische
Synagoge.
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Station 16: Evangel. Jesus-Christus-Kirche und GemeindehausJesus-Christus-Kirche. 1767 durch den Wormser
Baumeister Blattner errichtete lutherische (seit 1822 unierte) Pfarrkirche.
Links davon das 1841 eingeweihte Schulhaus, seit 1988 Evangelisches
Gemeindehaus. Vor diesem das Kriegerdenkmal für die Gefallenen
des Frankreichfeldzugs 1870/71.
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Station 17: Gotisches Portal mit MannpforteSpitzbogiges gotisches Portal (im Scheitel
bezeichnet "1425") mit Mannpforte. Sie führten zum
früheren Pfiffligheimer Friedhof (Belegungs- zeit vor 1000 bis
1863). Es ist das älteste Bauwerk Pfiffligheims und einer der
ältesten weltlichen Bauten von Worms. 50 m von hier stand die
St. Stephanus-Kapelle, erstmals 1141 erwähnt, abgerissen 1836.
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Station 18: Alte SchuleEinziges Pfiffligheimer Haus, das den 30jährigen
Krieg unzerstört überstand. Ehemalige reformierte Schule
von 1619.
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